01.01.2025 Neujahrsschnalzen

 Heuer am 01.01.2025

veranstaltete der Verein vor dem Linzer Landhaus das 100. Neujahrsschnalze . Hunderte Besucher versammelten sich, um dieses besondere Jubiläum mitzuerleben.
Vor dem Festakt konzertieren das Anton-Schosser-Quartett und die Linzer Alphornbläser vor dem Linzer Landhaus.
Um Punkt 10:55 schossen die Treubacher Prangerschützen eine 3 Reihe zur Eröffnung des Festaktes. Dies war da Startzeichen für den Festzug sich in Bewegung zu setzten.
Nach dem Einzug des Festzuges, angeführt von den Schnalzern der Altstädter, mit einigen Altschnalzern verstärkt, gefolgt von der Musikkapelle Moosbach und der Abordnung aus Treubach mit Bürgermeister Georg Schickbauer, sowie den Treubacher Prangerschützen unter Obmann Johann Bruckerbauer, eröffneten das Anton-Schosser-Quartett vom Landhausturm aus, mit einer festlichen Fanfare den Festakt.
Obmann Alfred Läpple, betonte in seiner Begrüßung die Bedeutung des Brauchs, der seit 1925 in Linz gepflegt wird.
Das Neujahrsschnalzen dient dazu, böse Geister zu vertreiben und das neue Jahr willkommen zu heißen. Unter den Ehrengästen konnte der Landeshauptmann von Oberösterreich, Mag. Thomas Stelzer, die Mag,a  Dr. in Elisabeth Manhal, der Amtsdirektor a. D. Dr. Erich Watzl begrüßen werden.
Der Linzer Stadtsenat war dieses Mal stark vertreten, standen doch am 12. Jänner Bürgermeisterwahlen an.
Der geschäftsführende Vizebürgermeister Mag. Dietmar Prammer, Vizebürgermeisterin Karin Hörzing, Vizebürgermeister Mag. Martin Hajart und Stadtrat Michael Raml, konnten begrüßt werden. Der Begrüßungsreigen umfasste noch die Präsidentin des Forum Volkskultur Kons.in Christine Huber, den Obmann des Landesverbandes der Heimat u. Trachtenverbandes OÖ und zugleich Obmann des Linzer Trachtenverbandes Kons. Günther Kreutler und letztlich den Obmann der Prangerschützen OÖ Kons. Franz Huber.
Nach dem ersten Schnalzereinsatz, mit einer Austerne, machten die Prangerschützen Meldung beim Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer.
 
Anlässlich des 100. Neujahrsschnalzens gedachten wir in besonderer Weise unserer verstorbenen Vorfahren.
Untermalt wurde das Gedenken durch eine stimmungsvolle Weise des Anton-Schosser-Quartetts
Anschließend bedankte sich Obmann Läpple bei Ehrenobmann und Ehrenschnalzer Kons. Rudolf Weyermüller für seinen mehr als 72jährigen Einsatz für das Schnalzerwesen.
Ing. Rudolf Weyermüller, Obm.-Stellv. Roland Kreutler und Kassier Michael Mandl wurden für die langjährige Zugehörigkeit zur Schnalzergruppe und dem damit verbundenen Einsatz von Obmann Läpple und Schnalzerobmann Ing. Benjamin Weyermüller zu Ehrenschnalzer ernannt.
Den nächsten Programpunkt bestritt das Anton-Schosser-Quartett.
Die Schnalzer überbrachten an den Landeshauptmann ihre Neujahrswünsche und übereichten ein kleines Präsent.
Die Gemeinde Treubach überbrachte durch ihren Bürgermeister Georg Schickbauer die Grüße der Gemeinde und überreichten als Gastgeschenk einen Eisstock. Daran wurde der Wunsch geknüpft der Landeshauptmann möge in Treubach am Eisschiessen teilnehmen. Treubach ist die nächste Gemeinde die das Fest der Volkskultur 2025 ausrichtet.
Einen würdigen Abschluss war die Darbietung des „Innviertler Landlers“ durch die Volkstanzgruppe Treubach.
Der Landeshauptmann von Oberösterreich, der die kulturelle Bedeutung dieser Tradition für die Region hervorhob, dankte den Altstädtern für das Hochhalten des Brauchtums. Er wünschte allen anwesenden ein gutes Neues Jahr.
Bischof Manfred Scheuer, verspätet eingetroffen auf Grund der Messfeier im Dom, begrüßt, segnete auf Wunsch von Obmann Läpple alle Anwesenden.
Nach der Verabschiedung durch Obmann Läpple, der allen Besuchern und Aktiven der Veranstaltung „100. Neujahrsschnalzen“ beiwohnten, nochmals ein gutes neues Jahr, Gesundheit und ein gutes, unfallfreies Nachhausekommen, traten die Prangerschützen in Aktion.
Ein weinendes Auge gibt es trotzdem. Unsere langjährigen Partner, Marianne und Anton Pesendorfer, bekannt als unsere Münzpräger, hören auf und haben sich, nach 30 Jahren, als aktive Mitgestalter des Neujahrsschnalzen verabschiedet. Auch sie mussten der Zeit Tribut zahlen. Wir wünschen Ihnen ein frohes gutes, und vor allem gesundes neues Jahr.
Ein großes Dankeschön an unsere Pauline Steinberger. Sie geht unermüdlich, ob bei Kälte, Regen oder Sonnenschein, um bei den Besuchern um Spenden zu bitten.
Dies ist ein nicht unerheblicher Teil des/unseres Jahresbudgetes für den Verein.
Ein wichtiger Mitarbeiter des Vereins unser Archivar Georg Otto Karl, allseits  als „WUTZ“ bekannt; ist immer zur Stelle wenn er gebraucht wird.
Unser Punschzelt trägt ebenfalls zum finanziellen Erfolg bei. Dies wäre nicht möglich würden sich dort nicht immer wieder
Gmoamutter Christine Läpple und Kirtbuschenmutter Heidi Weyermüller hineinstellen und dort großartige Arbeit leisten.
 
Im Rahmen der Organisation des Festes haben wir ehemalige „Altschnalzer“  versucht einzuladen. Der Einladung sind lediglich Franz, Rudolf und Herbert Weyermüller sowie Fritz Hagendorf gefolgt.

 Den würdigen Abschluss des 100. Neujahrsschnalzens konnten wir in der Stadtoase Kolping feiern.

                                                          

 




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